Deutsch-Prüfungen in der Schule : Ein Ratgeber

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Im Laufe der Schulzeit muss sich jeder Schüler mit der aktuellen Literatur im Deutsch-Unterricht auseinandersetzen. Dabei haben erfahrungsgemäß besonders viele Schülerinnen und Schüler Probleme damit, die Werke bzw. Gedichte des Autors richtig zusammenzufassen und zu interpretieren. Eine der beliebtesten und meist gestellten Aufgaben für die Prüfung im Deutschunterricht ist die Interpretation sowie Analyse von einem Gedicht.

Die Interpretation von Büchern und Gedichten

Dabei ist der Inhalt von einem Gedicht meistens nur zweitrangig – das Vorgehen bzw. der Aufbau der Gedichtanalyse fällt vielen Schülern, gerade in der konkreten Prüfung, recht schwer. Dabei wird die Gedichtanalyse grundsätzlich immer in der Gegenwartsform, dem Präsens geschrieben. Weiter ist es bei dem Aufbau der Gedichtanalyse sehr wichtig, nach einer vorher festgelegten Abfolge vorzugehen und sich an diese (am besten vor der Prüfung auswendig gelernte) zu halten. In der Regel gliedert man dabei die Analyse des Gedichts in eine Einleitung, einen Hauptteil sowie einen Schluss. In der Einleitung sollte man dabei auf jeden Fall den Titel, den Autor, das Erscheinungsjahr sowie seinen persönlichen ersten Eindruck von dem Gedicht aufschreiben. Im Hauptteil der Gedichtanalyse kommt dabei die eigentliche Analyse des Gedichts. So sollte man in dieser zunächst einmal grob den gesamten Inhalt bzw. Verlauf der Handlung darstellen und anschließend auf die wichtigsten Stellen dieser bzw. die „Knackpunkte“ des Gedichts eingehen.

„Richtig zwischen den Zeilen lesen“

Im weiteren Verlauf der Gedichtanalyse ist es wichtig, die wahre Intention des Autors richtig zu benennen. Dazu hilft es in den meisten Fällen enorm, etwas über den Autoren zu wissen (die meisten Autoren, die in der Schulprüfung behandelt werden sind recht bekannt) und ebenso einiges an Faktenwissen über die Zeit zu besitzen, in der das zu analysierende Gedicht geschrieben wurde. Dabei kann man nahezu jedes Gedicht in eine der fünf großen Literaturepochen einordnen, wodurch man ebenso die Intentionsrichtung des Autors schlussfolgern kann.

Foto von : Stefan Gräf – Fotolia

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